KAPITEL. KYKLADEN
Manchmal beginnt eine Reise nicht mit einem Plan,
sondern mit einem Moment.
Ein Morgen in den Kykladen.
Der Meltemi streicht über die weißen Häuser, während im Hafen langsam Leben erwacht.
Die Segel werden gesetzt, und schon nach wenigen Meilen verschwinden die Inseln hinter uns im hellen Licht der Ägäis.
Die Kykladen sind kein Ort für Eile.
Zwischen den Inseln liegen kurze Schläge, genug Zeit für Wind im Segel und Salz auf der Haut.
Dazwischen Ankerplätze, deren Wasser klarer wirkt als irgendwo sonst im Mittelmeer.
Manchmal legen wir in kleinen Häfen an,
manchmal bleiben wir einfach draußen vor der Küste.
Ein Bad vom Heck, ein Mittagessen an Deck, ein Dorf aus weißen Steinen am Horizont.
Am Abend färbt sich das Meer tiefblau.
Die Inseln werden zu Silhouetten, und über uns steht ein Himmel voller Sterne.
Eine Woche später bleibt vielleicht nur ein Gedanke:
Dass Freiheit manchmal nur aus Wind, Wasser
und einem Boot besteht.
Ein Kapitel auf See.
Wind über weißem Stein
8 Tage zwischen Meltemi, kleinen Häfen und offenen Buchten
Die Kykladen wirken wie aus Licht gebaut.
Weiße Häuser.
Blauer Himmel.
Und dazwischen ein Meer, das manchmal ruhig ist und manchmal vom Meltemi zum Leben erweckt wird.
Segeln hier fühlt sich anders an als im Mittelmeer.
Die Inseln stehen weiter auseinander.
Der Wind kommt klarer.
Und jeder Segelschlag hat etwas Archaisches.
Tag 1 — Lavrion (Ausgangshafen)
Empfang an Bord in der Olympic Marina von Lavrion südlich von Athen.
Die Crew trifft sich im Cockpit.
Die Seekarte zeigt bereits die ersten Inseln der Kykladen.
Am Abend gemeinsames Essen im Hafen.
Tag 2 — Insel Kea
Erster Segelschlag hinaus in die Ägäis.
Die Insel Kea liegt wie ein Tor zu den Kykladen.
Die Küste ist rau, die Buchten tief eingeschnitten.
Ankern in einer ruhigen Bucht oder Hafen in Korissia.
Tag 3 — Insel Syros
Heute führt der Weg weiter nach Syros.
Schon von weitem sieht man die weißen Häuser von Ermoupoli, die sich über den Hang ziehen.
Eine der elegantesten Städte der Ägäis.
Abendessen auf einer Terrasse über dem Hafen.
Tag 4 — Insel Paros
Der Wind nimmt meist zu.
Perfekter Segeltag nach Paros.
Die Einfahrt in den Hafen von Naoussa gehört zu den schönsten Momenten der Kykladen.
Fischerboote, kleine Tavernen und warmes Abendlicht.
Tag 5 — Antiparos
Kurzer Schlag nach Antiparos.
Eine entspannte Insel mit offenen Buchten und kristallklarem Wasser.
Mittag ankern und schwimmen.
Abendessen im kleinen Dorf.
Tag 6 — Insel Sifnos
Heute wieder etwas mehr Segeln.
Die Insel Sifnos ist bekannt für ihre weißen Klöster und guten Tavernen.
Der Hafen Kamares liegt geschützt in einer weiten Bucht.
Perfekt für einen ruhigen Abend.
Tag 7 — Kythnos
Segeln zurück Richtung Westen.
Kythnos bietet einige der schönsten Buchten der Region.
Vielleicht ankern wir in der berühmten Kolona-Bucht, wo eine Sandbank zwei Meere trennt.
Ein idealer letzter Abend an Bord.
Tag 8 — Rückkehr nach Lavrion
Letzter Segelschlag zurück zum Festland.
Die Inseln verschwinden langsam hinter dem Boot.
Die Ägäis bleibt.
Im Logbuch steht nur ein kurzer Satz:
Wind aus Nord.
Eine gute Woche auf See.
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