Die Furia 37 ist ein spanisches Segelboot aus den frühen 80er/90er Jahren, das als Cruiser-Racer konzipiert wurde: schnell genug für Wettkämpfe und komfortabel genug zum Segeln mit der Familie oder für Überfahrten.
Sie wurde von Michel Joubert und Bernard Nivelt entworfen und von Dresport gebaut. Ihr Design vereint viele Ideen der damaligen IOR-Rennboote: ein schlanker Rumpf, ein relativ breites Heck, ein elliptischer Kiel und ein elliptisches Ruder sowie ein leistungsstarkes Segelplan. Sie erzielte gute Ergebnisse bei Fahrtenregatten und ist auch heute noch auf Clubebene konkurrenzfähig.
Eine ihrer Stärken ist ihr Handling: Sie ist ein stabiles Boot, krängungsarm, effizient am Wind und schnell vor dem Wind. Die Regatta-Version verfügte über eine Segelfläche von ca. 81 m² am Wind bei einer Verdrängung von rund 8.050 kg – eine für ein 37-Fuß-Boot jener Zeit recht sportliche Kombination.
Gleichzeitig zeichnet sich die Furia 37 durch ihr im Vergleich zu vielen französischen Konkurrenten deutlich hochwertigeres Interieur aus. Die Standardausstattung legt Wert auf Raum und Komfort und umfasst eine Achterkabine, eine geräumige Nasszelle, eine Pantry, einen Navigationstisch und einen umbaubaren Salon. Die hochwertigen Holzarbeiten im Innenraum zählen zu ihren Stärken.
Seine wichtigsten Merkmale sind: 11,85 m Gesamtlänge, 3,74 m Breite, 2,12 m Tiefgang, 6.050 kg Verdrängung, 2.350 kg Ballast, 330 Liter Wasser, 125 Liter Dieselkraftstoff und Motoren mit einer Leistung zwischen 23 und 50 PS.
Kurz gesagt: Die Furia 37 ist ein robustes, schnelles und seetüchtiges Segelboot mit Rennsport-Genen, aber mit einem Interieur, das für mehrtägiges Wohnen und Segeln ausgelegt ist.
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