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Das Beste an einer Segelreise um die Kanarischen Inseln
Wer die Kanarischen Inseln kennt, kennt meistens nur eine: Teneriffa oder Gran Canaria, Hotelkomplex, Strand, Mietwagen. Wer segelt, sieht etwas anderes. In einer Segelwoche ab Las Palmas oder Lanzarote lassen sich drei bis vier Inseln ansteuern, Buchten anlaufen, die vom Ufer aus nicht zugänglich sind, und Orte erleben, die für den normalen Tourismus schlicht nicht existieren.
Sailwiz bietet auf den Kanaren Segeltörns, Bootsurlaub, Tauchreisen, Angelausflüge und Segelkurse an, das ganze Jahr über, mit festem Skipper an Bord und ohne dass man einen Segelschein braucht.
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Wie ist es, um die Kanarischen Inseln zu segeln?
Ein typischer Sieben-Tage-Segeltörn auf den Kanaren sieht ungefähr so aus: morgens Frühstück im Cockpit, der Skipper checkt das Wetter und legt die Tagesetappe fest, dann Anker hoch und Segel raus. Mittags ankern in einer Bucht, die vom Land aus kaum erreichbar ist, Schwimmen, Schnorcheln oder einfach nichts. Abends gemeinsam kochen oder in einem kleinen Fischerhafen essen.
Die Abstände zwischen den Inseln sind real: Gran Canaria nach Fuerteventura sind etwa 60 Seemeilen, das sind acht bis zehn Stunden Fahrt. Lanzarote nach La Graciosa dagegen ist in einer Stunde erledigt. Kein Tag gleicht dem anderen, und genau das macht diese Törns aus.
Marcel, der mit Sailwiz auf dem Katamaran von Barcelona nach Lanzarote segelte, schrieb in seiner Bewertung: "Sehr positiv, übertrifft alle meine Erwartungen. Carlos ist ein professioneller und gleichzeitig nahbarer Kapitän. Du nimmst aktiv an Navigation, Wachen und Manövern teil, je nach deinen Fähigkeiten."
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Was kann man bei einer Bootsreise um die Kanarischen Inseln unternehmen?
Teneriffa ist die größte und bekannteste der Kanarischen Inseln, aber was die meisten Touristen sehen, ist nur ein kleiner Ausschnitt. Vom Boot aus eröffnet sich eine andere Insel.
Sailwiz bietet auf Teneriffa speziell Walbeobachtungstouren an — der Kanal zwischen Teneriffa und La Gomera gehört zu den tierreichsten Gewässern Europas, mit Delfinen, Pilotwalen und gelegentlich auch großen Walarten. Außerdem gibt es kombinierte Segel- und Tauchwochen, bei denen man tagsüber navigiert und an ausgewählten Stellen taucht: Schildkröten, Rochen, schwarze Lavaformationen am Meeresgrund. Wer lieber an der Oberfläche bleibt, findet in den Segeltörns nach La Gomera eine perfekte Tagestour: kurze Überfahrt, beeindruckende Ankunft.
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Was gibt es auf Gran Canaria zu sehen? Die 5 besten Strände zum Segeln
Gran Canaria ist die zweitmeistbesuchte Kanarische Insel – und das aus gutem Grund. Die Insel lässt sich vom Meer aus wunderbar erkunden und bietet ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne. Wenn Sie abseits der bebauten Hotelstrände und der touristischen Hotspots ankern und fast ungestört sein möchten, empfehlen wir Ihnen die 5 schönsten Segelstrände Gran Canarias:
- 1. Strand Sardina del Norte: Dieser wunderschöne Ort wirkt wie ein Paradies, umgeben von atemberaubend türkisfarbenem Wasser. Besonders praktisch: Er ist windgeschützt, und ganz in der Nähe befindet sich der Strand El Roquete.
- 2. Strand Medio Almud oder Tititaña: Dieser Strand ist nur über einen steinigen Pfad zu Fuß erreichbar und eignet sich ideal für einen Besuch mit dem Boot. Seine Lage, die unberührte Natur und das kristallklare Wasser machen ihn zu einem magischen Ort.
- 3. Strand Guayedra: Wenn Sie schwarze Sandstrände lieben, sind Sie hier genau richtig. Die schwierige Erreichbarkeit über Land führt dazu, dass nur wenige Touristen dieses Naturwunder besuchen. Umso schöner ist es, hier zu ankern.
- 4. Strand Dedo de Dios: Benannt nach einem Felsen, der ins Meer ragt, ist dieser von Klippen und schwarzem Sand umgebene Strand fast ausschließlich bei Einheimischen beliebt.
- 5. Strand La Aldea: Dieser Kieselstrand mit ruhigem Wasser liegt im gleichnamigen Dorf San Nicolás. Er ist besonders für Familien mit Kindern geeignet, Badeschuhe sollten jedoch nicht vergessen werden.
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Was gibt es auf Lanzarote zu sehen? Empfohlene Segelreviere
Wenn Sie Ihren Sommerurlaub lieber in den Spätherbst verschieben, aber dennoch sommerliche Temperaturen genießen möchten, ist Lanzarote das perfekte Reiseziel. Das Klima, bei dem die Temperaturen selten unter 20 °C fallen, ist ideal zum Segeln und um die traumhafte Kulisse entspannt zu genießen. Worauf warten Sie noch? Hier sind einige unserer Segeltipps rund um Lanzarote:
- Punta del Papagayo: Die fast zwei Kilometer lange Küste mit ihren kleinen Buchten und Stränden, wie dem bekannten Playa Mujeres (auch Playa Papagayo genannt), bietet dank der Wasserqualität und der abgeschiedenen Lage eine entspannte Atmosphäre. Die Anreise über Land ist etwas beschwerlich. Am besten lässt sich die wunderschöne Aussicht vom Segelboot oder Katamaran aus bewundern.
- La Graciosa und Isla de Lobos: Ein Besuch der Nachbarinseln La Graciosa und Isla de Lobos ist ein Muss bei jeder Lanzarote-Reise. Und am besten genießt man die Kanarischen Inseln in Ruhe und auf eigene Faust, zum Beispiel mit einer privaten Tour. Diese Orte bewahren ihren authentischen Charme und die unberührte Natur, die für die Kanarischen Inseln so charakteristisch sind.
- Barranco del Quíquere: Wenn Sie schnorcheln möchten, ist dieser Strand genau das Richtige für Sie. Sein felsiger Meeresgrund beherbergt unzählige Fische und Meeresbewohner und ist somit ideal zum Tauchen. Da der Strand nur zu Fuß über eine steile, felsige Schlucht erreichbar ist, werden Sie hier kaum jemanden antreffen. Perfekt zum Ankern und um die Weite dieses Ortes zu genießen.
- Playa del Rey: Auch bekannt als Playa El Ancla, wurde dieser Strand zum Nationalen Kulturerbe erklärt. Er ist bei Einheimischen sehr beliebt. Wenn Sie ihn nachmittags besuchen, empfiehlt sich eine Bootstour, da die Küste schmal und felsig ist und es dort schnell voll werden kann.
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Canaria Boot mieten mit Skipper: Was das konkret bedeutet
Wer in Deutschland „Boot mieten" hört, denkt oft an Chartern ohne Crew. Auf den Kanaren ist das für die meisten Urlauber nicht das Richtige, weil die Gewässer, der Wind und die Distanzen zwischen den Inseln Erfahrung verlangen. Die sinnvollere Option für Einsteiger ist das Mitsegeln: eine Koje auf einem geführten Törn buchen, bei dem ein lizenzierter Skipper die gesamte Navigation übernimmt.
Bei Sailwiz gibt es beides. Entweder du buchst nur deine Koje — und teilst das Boot mit anderen Mitseglern, was die Kosten deutlich senkt und die Reise zu einem sozialen Erlebnis macht. Oder du buchst das ganze Schiff für deine Gruppe, privat, ohne Fremde an Bord.
In beiden Fällen ist der Skipper dabei. Das ist keine Option, das ist Standard.
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Katamaran oder Einrumpfyacht auf den Kanaren?
Auf den Kanaren sind beide Bootstypen im Einsatz, und die Wahl hängt davon ab, was du wirklich willst.
- Katamarane liegen stabiler im Wasser, haben mehr Platz, mehr Licht in den Kabinen und eine größere Plattform zum Entspannen. Wer anfällig für Seekrankheit ist oder einfach viel Zeit auf Deck in der Sonne verbringen will, ist hier richtig. Der Alisei trägt den Katamaran ruhig über den Atlantik.
- Einrumpfyachten sind sportlicher. Sie krängen in der Schräglage, reagieren auf den Wind stärker und geben dem Segler das Gefühl, wirklich auf See zu sein. Jokin, der mit Sailwiz von Teneriffa nach Mallorca segelte, schrieb: "Sehr interessant und lehrreich. Ich wollte spüren und lernen, und bin sehr zufrieden herausgekommen."
Für Familien oder Gruppen mit Kindern empfehlen die Sailwiz-Skipper in der Regel den Katamaran. Für alle, die wirklich segeln wollen, den Einrumpfsegler.
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Die beste Reisezeit für einen Segeltörn auf den Kanaren
Die Kanaren sind ganzjährig besegelbar, aber die Bedingungen unterscheiden sich stark.
Von Oktober bis März ist die Hochsaison für Segler. Der Nordostpassat weht konstant, die Ankerplätze sind fast leer, und die Preise liegen deutlich unter dem Sommerniveau. Dezember hat etwas Besonderes: Las Palmas wird zum Ausgangspunkt der Atlantiküberquerungsflotten. Wer das vom Wasser aus erlebt, versteht, warum so viele Menschen auf dem Atlantik segeln wollen.
Von April bis September sind die Bedingungen angenehmer für Einsteiger: weniger Wind, wärmeres Wasser, mehr Licht. Aber auch mehr Boote an den beliebtesten Ankerplätzen und mehr Betrieb in den Häfen.
Es gibt keine schlechte Jahreszeit auf den Kanaren. Es gibt nur unterschiedliche Arten, sie zu erleben.
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Segeln Kanaren für Einsteiger: Was dich wirklich erwartet
Keine Segelerfahrung zu haben ist kein Hindernis. Es ist der Normalfall. Die meisten Teilnehmer bei Sailwiz sind keine Segler — sie wollen einfach die Kanaren anders erleben.
Der Skipper übernimmt Navigation, Sicherheit und Routenplanung. Was von der Crew erwartet wird, ist Mithilfe: Segel setzen, Wache halten, Anker werfen. Wer das von Anfang an mitmacht, lernt innerhalb weniger Tage mehr über Segeln als in jedem Kurs an Land.
Christine, die von Gibraltar auf die Kanaren segelte, fasste es kurz zusammen: "Sehr empfehlenswert." Steven, der von Málaga bis Teneriffa mitgefahren ist, ergänzte: "Der Skipper hat über 30 Jahre Erfahrung auf See und ist eine bezaubernde Person. Er gibt alles, damit alle die Reise genießen."
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Tauchreisen, Angeltouren und Segelkurse auf den Kanaren
Segeln ist nur eine der Möglichkeiten, die Kanaren vom Wasser aus zu entdecken. Sailwiz bietet auf dem Archipel auch Tauchreisen an, bei denen man an Bord schläft und täglich an verschiedenen Spots taucht — Unterwasserwelt mit Schildkröten, Rochen und vulkanischen Lavahöhlen. Die Angeltouren richten sich an alle, die Hochseefischen einmal live erleben wollen, mit lokalen Patróns, die genau wissen, wo sich lohnt. Und wer einen Segelkurs sucht, findet auf den Kanaren dank des stabilen Passatwindes eine der besten Übungsumgebungen in Europa.
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Häufige Fragen vor der Buchung
- Braucht man einen Segelschein? Nein. Alle Sailwiz-Angebote auf den Kanaren haben einen Skipper an Bord.
- Kann man alleine anreisen? Ja. Viele Teilnehmer kommen als Einzelperson und werden Teil einer gemischten, internationalen Crew.
- Ist das etwas für Familien? Ja, besonders auf Katamaranen. Stabilität, Platz und Komfort machen Katamarane zur besten Wahl für Familien mit Kindern.
- Wann ist die ruhigste Zeit? Oktober bis März — weniger Touristen, mehr Wind, leerere Ankerplätze.
Sehr interessante und lehrreiche Navigation. Ich war am Fühlen und Lernen interessiert und bin sehr glücklich gegangen. Einerseits ist das Boot geräumig, komfortabel und in sehr gutem Zustand. Das erleichtert das Zusammenleben und sogar die Intimität. Es ist nicht normal, dass Sportboote über vier Badezimmer verfügen.