In Holtenau am westlichen Ufer der Kieler Förde heißt unsere Besatzung Sie an Bord willkommen. Die Einschiffung erfolgt um 19 Uhr. Nach einem Begrüßungsgetränk lernen Sie beim gemeinsamen Abendessen Ihre Mitreisenden und die Crew kennen. Wir hoffen sehr, bei diesem Jubiläumstörn auch einige „altbekannte Gesichter“ an Bord begrüßen zu dürfen.
Aktiv oder ganz gemütlich mitsegeln – Sie haben die Wahl
Nach einer Sicherheits- und Segel-Einweisung durch die Besatzung dürfen Sie am Bordbetrieb selbst aktiv teilnehmen. Die tatkräftige Mithilfe an Deck erfolgt stets auf freiwilliger Basis, unter fachkundiger Anleitung der Crew und mit viel Freude am Teamwork. Selbstverständlich können Sie bei den Segelmanövern und beim täglich praktizierten Seemannshandwerk einfach nur ganz entspannt zusehen. Die frische Seeluft macht bekanntlich hungrig – freuen Sie sich darum auf unsere exzellente Bordküche, die Sie jeden Tag mit abwechslungsreichen Kreationen aus dem Kombüsen-Kochbuch überraschen wird.
Unser Segelrevier: Kieler Förde, Schlei und Dänische Südsee
Nach dem Frühstück heißt es „Leinen los!“ Am östlichen Förde-Ufer sehen wir das Marine-Ehrenmal von Laboe; bald darauf erreichen wir auf Höhe von Kiel-Leuchtturm die offene Ostsee. Ein planbares Tagesziel ist der Ostseefjord Schlei; der bekannte grün-weiße Leuchtturm markiert die Einfahrt in diesen Meeresarm. In dem schönen Fischerort Maasholm und in der Hafenstadt Kappeln bestehen gute Gelegenheiten für einen Landgang. Wenn die Lichtverhältnisse gut sind und die Wellenhöhe es zulässt, wird es möglich sein, in diesem Revier mit dem Beiboot der Eye of the Wind eine Fototour rund um das Schiff durchzuführen.
Optionale Zwischenstopps mit Landgang: Eckernförde, Flensburg, Sonderburg
Im Stadthafen von Eckernförde lohnt sich ein Spaziergang entlang der einladenden Hafenpromenade zu unternehmen, die für Gäste und Einheimische gleichermaßen ein beliebter Anziehungspunkt ist. Der feinsandige, vier Kilometer lange Badestrand mit den bunten Strandkörben ist nur wenige Gehminuten vom Liegeplatz des Schiffs entfernt. Nutzen Sie die Zeit Ihres Aufenthaltes auch für einen entspannten Bummel durch die Einkaufsstraßen in unmittelbarer Nähe zum Hafengebiet.
Die historische Seefahrer- und Hafenstadt Flensburg gilt als die Heimat des Rums und der Westindienfahrt. Hier folgt man inmitten von Kapitäns- und Kaufmannshöfen den Spuren der Handelsfahrer, dem Geruch von Salz und Teer. Flensburg war im 18. Jahrhundert einer der bedeutendsten Handelshäfen für die Schiffe der Westindien-Flotte. In der Blütezeit des Rums gab es in Flensburg über 200 Rumhäuser – während des Landgangs werden Sie sicherlich Gelegenheit haben, ein Glas aus lokaler Produktion in einer gemütlichen Hafenkneipe zu probieren.
Nach der Überquerung der unsichtbaren deutsch-dänischen Seegrenze finden wir im Schutzhafen von Sønderborg auf der Insel Als einen Liegeplatz für die Nacht.
Hauptattraktion ist das Schloss mit seinem Park, das sich in Sichtweite des Anlegers befindet. Lohnenswert ist ein Bummel durch die Altstadt in ihrer typisch-dänischen Beschaulichkeit und entlang der Hafenzeile mit historischen Kaufmannshäusern.
Als mögliche Alternative zur Übernachtung im Hafen können wir auch einen geschützten Ankerplatz, beispielsweise in der Bucht Hørup Hav, aufsuchen – eine Nacht vor Anker ist immer ein besonderes Ereignis.
Törnabschluss mit Captain’s Dinner
Am Abend des letzten Seetages erreichen wir unseren Ausgangs- und Zielhafen Kiel-Holtenau. Der kulinarische Abschluss ist das traditionelle Captain’s Dinner in einer gemütlichen Runde aller Crewmitglieder und Mitreisenden.
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