Hier gehen Sie an Bord:
Entlang der Kieler Förde reihen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Vom Marine-Ehrenmal in Laboe am Ostufer über den imposanten Leuchtturm Friedrichsort bis zum Falckensteiner Strand und nach Kiel-Holtenau mit dem historischen Tiessenkai, kleinen Cafés und den alten Packhäusern.
In Holtenau am westlichen Ufer der Kieler Förde haben Sie Gelegenheit, das abwechslungsreiche Kommen und Gehen an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals zu beobachten.
Von der kleinen Sportyacht bis zum Ozeanriesen ziehen hier tagsüber Wasserfahrzeuge jeder Art und Größe auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt an uns vorbei.
Beim kurzen Spaziergang zum kleinen Holtenauer Leuchtturm schnuppern Sie nostalgisches Hafenambiente – hier sind häufig alte Frachtsegler und Schoner anzutreffen.
Reisebeschreibung
Viele Wege führen von der Kieler Förde zum Kattegat. Bei diesem Frühjahrs-Segeltörn wird die Ostsee für uns zum „Spielplatz“ der zahlreichen Möglichkeiten. Auf unserem Weg nach Norden könnten wir den Weg durch den Öresund wählen – die Vorbeifahrt an den Kreidefelsen der Insel Møn und ein Zwischenstopp in Kopenhagen stehen dort auf dem Programm.
Entscheiden wir uns für die Passage durch den Großen Belt, genießen wir lange Strecken unter Segeln und viel Zeit auf See. Auch hier sorgen Landgänge, beispielsweise in der Hafenstadt Svendborg, für Abwechslung. Oder darf es etwas langsamer und gemütlicher zugehen? – Dann wäre der Kleine Belt mit Küstenorten wie Sønderborg oder Middelfart die richtige Wahl.
Am Tiessenkai in Kiel-Holtenau heißt unsere Crew Sie an Bord willkommen. Die Einschiffung erfolgt um 19 Uhr. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen im gemütlichen Salon werden Sie sich auf den Decksplanken der Eye of the Wind schnell wohlfühlen und Ihre Mitreisenden kennenlernen.
Unser Segelrevier: von der Kieler Förde durch die Welt der Belte bis zum Kattegat
Nach dem Frühstück heißt es „Leinen los!“ Am östlichen Förde-Ufer sehen wir das Marine-Ehrenmal von Laboe; bald darauf erreichen wir auf Höhe von Kiel-Leuchtturm die offene Ostsee. Nach einem Tag unter Segeln überqueren wir die unsichtbare deutsch-dänische Seegrenze.
Möchten Sie jetzt schon selber am Steuerrad stehen und das Schiff auf dem richtigen Kurs halten? Sie dürfen am Segelbetrieb aktiv teilnehmen, das Tauwerk bedienen, die Segel setzen und sogar am Mast aufwärts klettern – natürlich stets auf freiwilliger Basis und unter Anleitung unserer freundlichen Crew.
Alle Segelmanöver werden mit viel Freude am Mitmachen vermittelt. Die frische Seeluft macht bekanntlich hungrig – freuen Sie sich darum auf unsere exzellente Bordküche, die Sie jeden Tag mit abwechslungsreichen Kreationen aus dem Kombüsen-Kochbuch und lokalen Spezialitäten überraschen wird. Bei günstigen Wetterbedingungen werden wir die Gelegenheit haben, abends keinen Hafen anzulaufen, sondern die Nacht am Ankerplatz zu verbringen – ein Höhepunkt jeder Seereise! Möglichkeiten für einen Landgang bestehen in zahlreichen Häfen entlang unserer Route, beispielsweise in …
• Svendborg: Die Unterquerung der majestätischen „Storebæltsbroen“ über den Großen Belt – mit einer Länge von fast 2700 Metern Europas größte Hängebrücke – ist zu jeder Tages- oder Nachtzeit ein besonderes Erlebnis. Von hier aus erreichen wir den Hafen von Svendborg, der sich wie ein Tor zum süddänischen Inselmeer öffnet. Hier schippern Fähren hinaus zu den Inseln und zahlreiche Yachten sorgen für lebhaftes Treiben auf dem Wasser.
• Ebeltoft: Der historische Ortskern ist seit Jahrhunderten weitgehend unverändert geblieben. Das kleinste Rathaus der Welt („Det Gamle Rådhus“) mit einem alten Gefangenenkeller, eine romanisch-frühgotische Kirche, ein Glasmuseum und alte Bürger- und Kaufmannshäuser bestimmen das idyllische Flair der Hafenstadt am dänischen Westufer des Kattegat.
• Aarhus: In der von nordischem Flair und einer lebendigen Vergangenheit geprägten Universitätsstadt Aarhus gibt es viel zu entdecken: Das typisch dänische Stadtzentrum ist geprägt durch gut erhaltene Fachwerkarchitektur. Lohnenswert sind ein Besuch der Marienkirche, des Doms oder des Freilichtmuseums „Den Gamle By“ – hier haben Sie den Eindruck, sich tatsächlich in der Kaufmannszeit des mittelalterlichen Aarhus zu bewegen.
Durch den Schärengarten nach Göteborg
Im letzten Abschnitt der Reise verlassen wir das offene Kattegat und nähern uns dem Schärengarten an. Leuchttürme, Steinbaken und das typische braunrotgraue Felsgestein zeichnen sich vor unserem Schiffsbug am Horizont ab. Verschiedenste Formationen aus Granit, kleine Inseln, Steinhaufen liegen in willkürlichen Abständen zueinander im Wasser und zwingen die kleineren Motorboote um uns herum zu Zickzack-Kursen durch die nasse Landschaft.
Bei gutem Wetter und ruhiger See wird es möglich sein, mit dem Beiboot eine Fototour rund um das Schiff zu unternehmen.
Begleitet von Containerfrachtern, Fährschiffen und Yachten schiebt sich unser Windjammer von der Ostsee hinein in das nach Göteborg leitende Fahrwasser. Den Abschluss des letzten Törntages bildet ein leckeres Captain’s Dinner in geselliger Runde.
In Göteborg verabschieden Sie sich zum Ende des Törns von der Crew und Ihren Mitreisenden. Von hier gelangen Sie entweder per täglich verkehrender Fährverbindung zurück nach Kiel oder per Direktflug zu vielen Flughäfen im deutschsprachigen Raum.
Hier gehen SIe von Bord:
Göteborg in der Sommer-Provinz Bohuslän: Das Revier der westschwedischen Schären gilt als das vielleicht schönste Seegebiet der Ostsee. Die Innenstadt von Schwedens zweitgrößter Stadt ist bequem zu Fuß zu erkunden; zahlreiche Kaffeehäuser laden hier zum Verweilen und Zuschauen ein. Für maritim Interessierte lohnt sich darüber hinaus ein Besuch der 1906 erbauten Viermastbark Viking; dieser größte in Skandinavien gefertigte Windjammer liegt heute als Museumsschiff im Hafenabschnitt Lilla Bommen.
In Göteborg lag der Rumpf unserer Eye of the Wind übrigens ab 1970 ein Jahr lang auf einem Werftgelände, hier begannen einige Zeit später auch die Umbauarbeiten zum Passagierschiff in seiner heutigen Form und somit das „zweite Leben“ des Großsegle
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